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	<title>match-patch.de &#187; fernbeziehung</title>
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	<description>Der Blog zur Partnersuche für Singles mit Familiensinn und Alleinerziehende</description>
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		<title>10 Tipps, damit die Fernbeziehung gelingt:</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Apr 2011 10:59:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. phil. Sonja Deml</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Distanzbeziehung]]></category>
		<category><![CDATA[fernbeziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Sehnsucht]]></category>
		<category><![CDATA[vertrauen]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Gute und Schlechte gleichzeitig am Online-Dating ist die räumliche Distanz. Gut ist, dass sich der Suchradius enorm erweitern lässt. Schlecht ist, dass diese Entfernungen auch überbrückt werden müssen. Eine Fernbeziehung ist nicht jedermanns Sache, doch mit ein paar Tipps lässt es sich damit ganz gut leben. Und meist ist eine Fernbeziehung sowieso nur eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das  Gute und Schlechte gleichzeitig am Online-Dating ist die räumliche  Distanz. Gut ist, dass sich der Suchradius enorm erweitern lässt.  Schlecht ist, dass diese Entfernungen auch überbrückt werden müssen.  Eine Fernbeziehung ist nicht jedermanns Sache, doch mit ein paar Tipps  lässt es sich damit ganz gut leben. Und meist ist eine Fernbeziehung  sowieso nur eine Sequenz im partnerschaftlichen Verlauf und wird zu  einer Nahbeziehung.<span id="more-2144"></span></p>
<h2>1. Fernbeziehungs-Tipp: Gute Kommunikation verringert die Distanz</h2>
<p>Lässt man den Partner bzw. die Partnerin am Alltag teilhaben,  dann trägt dies zur Verringerung der gefühlten emotionalen Distanz bei.  Es sollten auch belanglos anmutende Situationen (mit)geteilt werden.</p>
<h2>2. Fernbeziehungs-Tipp: Kleine Überraschungen beleben den Alltag</h2>
<p>Kommunizieren  kann man heutzutage dank der modernen Massenkommunikationsmittel auf  vielfältige Weise, aber ein handgeschriebener Brief oder eine nette  Karte ist eine besondere Überraschung. Über Pralinen oder eine CD mit  dem Lieblingslied, die einfach mal so geschickt werden, freut sich  bestimmt jeder.</p>
<h2>3. Fernbeziehungs-Tipp: Feste Rituale geben Struktur</h2>
<p>Spontane  Überraschungen beleben die Fernbeziehung und Rituale geben ihr eine feste  Struktur. Rituale sollten sowohl die Zeit der Trennung wie auch die  gemeinsam verbrachte Zeit beinhalten. Eine Gute-Nacht-SMS sein, die  jeden Abend verschickt wird oder ein Anruf zu einer bestimmten Uhrzeit  sind genauso wichtig wie das gemeinsame allsamstägliche Frühstück im  Bett.</p>
<h2>4. Fernbeziehungs-Tipp: Mit Vertrauen gegen Eifersucht angehen</h2>
<p>Eifersucht  und die Angst vor Untreue sind vor allem in der Zeit des Getrenntseins  zermürbend. Am besten lässt sich dagegen angehen, indem man offen über  seine Gedanken spricht. So hat der andere die Chance, auf die Sorgen  einzugehen und Vertrauen aufzubauen.</p>
<h2>5. Fernbeziehungs-Tipp: Streit gehört dazu</h2>
<p>Eine  etablierte Streitkultur ist bei Fernbeziehungen genauso wichtig wie bei  allen Partnerschaften. Es darf und soll auch mal heftig diskutiert  werden, denn verschleppter Ärger belastet mehr als ein „reinigendes  Gewitter“. Allerdings sollte man sich nie im Streit trennen, sondern  sich vor der Abreise noch versöhnen.</p>
<h2>6. Fernbeziehungs-Tipp: Feste Verabredungen treffen</h2>
<p>Sofern  kein verbindlicher Besuchsmodus besteht, sollte vor jeder Abreise  bereits ein erneutes Treffen vereinbart werden. Ein mehr oder weniger  regelmäßiger Rhythmus gibt Halt und zeigt, wie wichtig einem die  Beziehung ist.</p>
<h2>7. Fernbeziehungs-Tipp: Zukunftspläne schmieden</h2>
<p>Gemeinsam  Pläne für die Zukunft zu schmieden und sich den Träumereien hinzugeben  ist romantisch und vermittelt ein Wir-Gefühl. Es spielt dabei keine  Rolle, wie weit die gemeinsame Zukunft entfernt ist, denn so kann an  einem Ziel gearbeitet werden.</p>
<h2>8. Fernbeziehungs-Tipp: Kosten gerecht teilen</h2>
<p>Eine Fernbeziehung ist mit einem höheren ökonomischen Aufwand  verbunden. Nicht nur die zwei Haushalte müssen finanziert werden,  sondern auch die Kommunikation. Und die Tankstellen oder öffentlichen  Verkehrsmittel verdienen auch dabei. Damit nicht die gesamte finanzielle  Last auf einer Schulter abgeladen wird ist es notwendig, die Kosten  fair zu teilen.</p>
<h2>9. Fernbeziehungs-Tipp: Keine zu hohe Erwartungshaltung an den Tag<br />
legen</h2>
<p>Gerade  wenn man sich nicht so oft sieht, ist die Erwartungshaltung für die  Zeit zu zweit hoch. Manchmal ist sie zu hoch, denn jeder hat mal einen  schlechten Tag, leidet unter beruflichem Stress oder hat keine Lust auf  Sex. Das sollte bei einer Fernbeziehung toleriert werden. Nicht alle  Wochenenden müssen mustergültig verlaufen, sondern unterliegen den ganz  normalen Schwankungen einer Beziehung. Und das nächste romantische  Treffen kommt bestimmt.</p>
<h2>10. Fernbeziehungs-Tipp: Die freie Zeit für sich nutzen</h2>
<p>Die  Zeit bis zum Wiedersehen kann ganz schön langsam vergehen. Deshalb ist  es wichtig, nicht nur aufs Wochenende hin zu leben, sondern die Zeit bis  zum Wiedersehen zu füllen: mit den Freundinnen ausgiebig ratschen,  ungestört am Motorrad schrauben, zuhause stundenlang in Ruhe lesen usw.  Die Kraft, die man so schöpft trägt zu einer positiven Stimmung bei, die  man zum nächsten Treffen mitnehmen kann.</p>
<p>Keine  Fernbeziehung ist wie die andere. Deshalb sind diese Tipps auch keine  „Geling-Garantie“, sondern stellen eine Möglichkeit dar, die Liebe auf  Distanz positiver zu gestalten. Außerdem hat eine Fernbeziehung durchaus  auch positive Seiten: man kann sich während der Woche nicht so leicht  auf die Nerven gehen, hat genügend Zeit für sich selbst und nicht  zuletzt kann der Wechsel aus Nähe und Entfernung einen gewissen Reiz  ausüben und die Sehnsucht erhöht die Spannung.<br />
<img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/ca236d24773b448e93b9a356a151d779" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Fernbeziehung: Liebe zwischen Nähe und Distanz</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Apr 2011 20:26:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. phil. Sonja Deml</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jeden Freitagabend machen sich schätzungsweise mehrere tausend Verliebte allein innerhalb Deutschlands auf den Weg zu ihrem Schatz. Sie können oder wollen nicht am selben Ort gemeinsam wohnen und führen eine Fernbeziehung, weswegen sie zu Pendlern aus Liebe werden. Fernbeziehungen, die auch „Living-apart-together-Beziehungen“, kurz „LAT-Beziehungen“ genannt werden, wurde ab den 1970er Jahren zunächst in den USA [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.match-patch.de/wp-content/uploads/2011/04/fernbeziehung-flugzeug.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2158" title="fernbeziehung-flugzeug" src="http://blog.match-patch.de/wp-content/uploads/2011/04/fernbeziehung-flugzeug-300x225.jpg" alt="Fernbeziehung - Flugzeug" width="300" height="225" /></a>Jeden Freitagabend machen sich schätzungsweise mehrere tausend Verliebte allein innerhalb Deutschlands auf den Weg zu ihrem Schatz. Sie können oder wollen nicht am selben Ort gemeinsam wohnen und führen eine Fernbeziehung, weswegen sie zu Pendlern aus Liebe werden.<br />
Fernbeziehungen, die auch „Living-apart-together-Beziehungen“, kurz „LAT-Beziehungen“ genannt werden, wurde ab den 1970er Jahren zunächst in den USA untersucht. Diese Art der Beziehungsgestaltung wurde in der Folge als „Commuter-Marriage“ bezeichnet. Inzwischen gibt es auch viele deutschsprachige Forschungen in diesem Bereich.<span id="more-2140"></span></p>
<h2>Gründe für Fernbeziehungen</h2>
<p>Führt ein Paar eine Fernbeziehung, dann kann das freiwillig oder auch unfreiwillig sein. Es gibt Partner, die sich bewusst zur Liebe auf Distanz entschließen. Meist liegt dem ein auf Autonomie ausgelegtes Partnerschaftsideal zugrunde. Paare können aber auch aufgrund der Anforderungen des Arbeitsmarktes oder beispielsweise wegen eines längeren Krankenhaus- oder gar eines Gefängnisaufenthaltes eines Partners zu einer Distanzbeziehung gezwungen sein. In ferneren Ländern können Krieg oder die politische Einstellung ursächlich sein.</p>
<h2>Die Liebe auf Distanz als Übergangslösung</h2>
<p>Meist stellt eine Fernbeziehung lediglich eine Kompromiss- bzw. Übergangslösung dar. Vor allem in der ersten Phase der Partnerschaftsbiographie muss das gemeinsame Wohnen erst noch geplant und die nötigen Schritte dazu eingeleitet werden. Die Partner müssen sich überlegen, wer seine Zelte mit welchen Konsequenzen abbricht. Das ist oft nicht einfach, denn jeder hat bereits einen etablierten Alltag und möglicherweise auch berufliche und familiäre Verpflichtungen oder eine Immobilie, die er nicht veräußern möchte.</p>
<h2>Liierte Singles</h2>
<p>Wenn ein Paar während der Arbeitswoche in getrennten Haushalten, am Wochenende und in der Urlaubszeit allerdings in einem gemeinsamen Haushalt lebt, dann wird einer oder sogar beide in der amtlichen Haushaltsstatistik zu den Einpersonenhaushalten gezählt werden. Und wer in einem Einpersonenhaushalt lebt, der zählt statistisch zu den Singles. Deswegen gibt es auch keine verlässlichen Zahlen über Paare, die eine Distanzbeziehung führen.</p>
<h2>Dreiecksbeziehungen als Fernbeziehungen</h2>
<p>Eine Partnerschaft, die verheimlicht wird, ist meist auch gleichzeitig eine Fernbeziehung. In der Regel führt einer der beiden die Fernbeziehung und der oder die andere lebt in einer klassischen Partnerschaft mit gemeinsamem Haushalt.</p>
<h2>Probleme bei Fernbeziehungen</h2>
<p>Viele Paare erleben es als besonders problematisch, dass der oder die andere nicht immer da ist, um einfach mal in den Arm genommen zu werden und spontane gemeinsame Erlebnisse positiver wie negativer Art werden nicht gemeinsam erlebt. Die kleinen und großen Freuden und Dramen des Alltags können nicht so ohne weiteres geteilt werden. Und um Zeit miteinander zu verbringen ist ein hoher organisatorischer Aufwand nötig, vor allem wenn mit Kindern gereist wird. Auch der Wechsel zwischen tagelanger Distanz und dann plötzlicher Nähe stellt manche Paare vor Schwierigkeiten. Die Zeit soll in der Trennungsphase möglichst schnell vorübergehen und in der Zeit des Zusammenseins am besten stehen bleiben. Die Erwartungshaltung ist groß und birgt Konfliktpotenzial. Außerdem spielt oft Eifersucht und die Angst vor Untreue eine Rolle. Nicht zu verachten ist auch der finanzielle Aspekt, denn es müssen zwei Haushalte geführt werden und die Kommunikation sowie der gegenseitige Besuch kosten Geld, insbesondere wenn einer im Ausland lebt.</p>
<p>Ist sich das Paar seiner Probleme bewusst und beherzigt einige Aspekte, dann lässt sich eine Fernbeziehung durchaus für beide befriedigend gestalten. Im zweiten Teil dieser kleinen Serie erfahren Sie einige Tipps für die Liebe auf Distanz, damit die räumliche Entfernung nicht zu einer emotionalen Entfernung wird.<br />
<img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/634eec4e6c6c404297e66f2f96977307" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Liebe auf Distanz</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Jan 2011 11:44:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lilith Winterfeldt</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Distanzbeziehung]]></category>
		<category><![CDATA[fernbeziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Wochenendbeziehung]]></category>

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		<description><![CDATA[Neulich erzählte mir eine Freundin, sie hat sich in einen Typen verliebt. Der absolute Hammer, der Traummann schlechthin, alles passt. Angeblich. Die Sache hat nur einen kleinen Haken: er wohnt nicht in der gleichen Stadt…. Ja nicht mal im gleichen Land… Ich fragte sie, wie so eine Beziehung denn aussehen soll? Lange Telefonate, tausend SMS, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neulich erzählte mir eine Freundin, sie hat sich in einen Typen verliebt. Der absolute Hammer, der Traummann schlechthin, alles passt. Angeblich. Die Sache hat nur einen kleinen Haken: er wohnt nicht in der gleichen Stadt…. Ja nicht mal im gleichen Land…</p>
<p>Ich fragte sie, wie so eine Beziehung denn aussehen soll? Lange Telefonate, tausend SMS, Skype-Sex? Hört sich nicht so erfüllend an. Was machen, wenn kein Easy Jet in die Stadt fliegt oder dank saisonaler Hoch-Zeit jeder Flug einen mehr in den finanziellen Ruin treibt? Wie kann man sich eigentlich kennen lernen, wenn der andere Partner Kilometer weit entfernt wohnt? Was ist Fake und was ist das richtige Leben?<span id="more-884"></span></p>
<p>Natürlich setzt sich jeder seine Märchenprinz  oder -prinzessinen Maske auf, wenn es darum geht, Alltagsmarotten zu verstecken. Wir sind Meister im Blenden, doch wie lange können wir das durchhalten? Bis der Partner mal eine Woche zu Besuch bleibt, anstatt des wohldosierten Freitag Abend hin &#8211; Sonntag Abend zurück? Wie groß sind die Erwartungen, die auf ein Wochenende projiziert werden, wenn man sich nur dann sieht, oder noch schlimmer, nur alle 14 Tage oder alle 4 Wochen? Muss dann immer alles himmelschreiend harmonisch und schön sein?</p>
<p>Die Idee, mit dem Partner Urlaub in seiner oder der eigenen Stadt zu machen und sich richtig Zeit füreinander zu nehmen, am Wochenende ohne Termine und Verpflichtungen, klingt toll. Vielleicht sogar so toll, dass man gerne die Haare in der Dusche oder die nicht runter geklappte Toilettenbrille übersieht, solange es zeitlich begrenzt und mit einem Rückfahrticket verbunden ist. Denn in der Wohnung des anderen zu leben – und sei es nur temporär- erfordert von jedem Toleranz, Akzeptanz und ein gewisses Maß an Gleichgültigkeit. Für die schöne Dauer von 72 Wochenendstunden muss man sich vielleicht an die schwarze Schrankwand oder das Bücherregal mit Beziehungsratgebern gewöhnen. Und vielleicht ist es sogar romantischer, sich am Wochenende in sein kleines Liebesnest mit dem neuen Partner zu verkriechen und traute Zweisamkeit zu genießen.</p>
<p>Vielleicht ist es gar nicht so verkehrt, in der Woche sein Leben zu regeln, den Alltag zu leben,  die Freunde  zu treffen, Sport zu treiben und das romantisch Tête á Tête aufs Wochenende zu verschieben. Und eigentlich toll, wenn man den Angebeteten in Hamburg, München oder Berlin besuchen kann, statt nach Pusemuckel zu müssen oder in Oererkenschwiek zu bleiben. Aber was tun, wenn einen in der Woche spontan die Sehnsucht übermannt? Was tun, wenn man Alltagsdinge teilen will, wenn am Wochenende Reisen, Verpflichtungen oder Aktivitäten des Sportvereins anstehen? Was tun, wenn man misstrauisch ist oder ein eifersüchtiger Typ, der bei jedem zeitlich nach hinten geschobenen Telefonat sofort eine Frau aus der Firma wittert und nicht mehr schlafen kann vor lauter übler Gedanken?</p>
<p>Nonverbale Kommunikation ist naturgegeben schwer per Telefon, und trotz Vorstellungskraft hat Skype nicht die wunderschöne Mittelbarkeit des sich Gegenüber-Sitzens. Aber dafür kann die Sehnsucht auf den anderen in der Woche wachsen und sich am Wochenende in einem leidenschaftlichen Sturm entladen.</p>
<p>Ich für meinen Teil bin fernbeziehungserprobt und finde es wunderbar, in der Woche Zeit für mich zu haben und am Wochenende in die Stadt des anderen zu fahren. Leider war meine Beziehung in einem anderen Land, wir waren arme Studenten vor der Easy Jet Zeit, das Treffen fand kumuliert in den Semesterferien statt. Das waren immer drei tolle Sonnenmonate in Spanien, inklusive Traumurlaub.</p>
<p>Dafür ging unsere Beziehung kurz nach dem Zusammenziehen in die Brüche…  Dem Alltag hielt die verlängerte Urlaubsliebe nicht stand. Auch das ist der Vorteil einer Fernbeziehung: ein Katalysator der Ereignisse und ein Brandbeschleuniger für Dinge, die nicht zusammen gehören.</p>
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		<title>Fernbeziehung von vorn herein ausschließen?</title>
		<link>http://blog.match-patch.de/beziehung/fernbeziehung_ausgeschlossen/</link>
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		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 12:24:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lilith Winterfeldt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
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		<category><![CDATA[Single]]></category>
		<category><![CDATA[singlefrau]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin als Single in einer Großstadt theoretisch schon im Vorteil denjenigen gegenüber, die in Pusemuckel oder Hintertupfingen ihren Traummann finden wollen… (hey, nichts gegen das Landleben ) Kürzlich entschied ich mich aber, meine Suche nicht nur auf meine Heimatsstadt zu beschränken. Ich reise schon seit jeher gerne und dachte, warum nicht auch mal die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin als Single in einer Großstadt theoretisch schon im Vorteil denjenigen gegenüber, die in Pusemuckel oder Hintertupfingen ihren Traummann finden wollen… (hey, nichts gegen das Landleben <img src='http://blog.match-patch.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ) Kürzlich entschied ich mich aber, meine Suche nicht nur auf meine Heimatsstadt zu beschränken. Ich reise schon seit jeher gerne und dachte, warum nicht auch mal die heimischen Gefilden verlassen und Mobilität beweisen?<span id="more-91"></span></p>
<p>Ich meldete mich also auf einer internationalen Dating-Seite an. Zusätzlich suchte ich nun vorsätzlich nach Singles in anderen Städten in Deutschland. Es klappt, man schreibt sich und kommt schnell in Kontakt…man findet sich sympathisch und denkt, ja… lass uns mal treffen…</p>
<p>Treffen…?  Der Haken: sowohl hier als auch bei der lokalen Single-Suche. Es scheint, man müsse schnell über das Schreiben und hin-und-her-chatten hinaus kommen, sonst wird es nichts.</p>
<p>Gerade das Überangebot von tausenden anderen Singles, die warten und die ständig in einem Nebenfenster hoch poppen, lenken die Aufmerksamkeit extrem ab vom virtuellen Gegenüber. Der Jäger ist auf der Pirsch, es könnte ihm ja noch ne andere Beute entgehen, während er da so hin und her chattet. Also, schwupps, auf die / den Nächste(n) geklickt und auch ein paar Zeilen geschrieben.</p>
<p>Verteilung der Aufmerksamkeit oder auch Multitasking zu neudeutsch, aber eigentlich bedeutet das: alles machen, aber nichts richtig. Und so fühlt es sich auch an, die Sätze werden belangloser, man antwortet nur noch schnell eben was, um gleich weiter zu surfen.</p>
<p>Ist die reale Welt schon eine flüchtige, ist es die Online-Welt umso mehr. Nur ein paar Sekunden Aufmerksamkeit, dann ist die Biene schon wieder zur nächsten Blüte geflogen… klar, jeder der hier ist, hat wohl noch mehrere Eisen im Feuer, denn erfahrungsgemäß muss man ja viele Frösche küssen…</p>
<p>Da ergeht es mir nicht anders. Wenn man also raus aus der Versenkung der Belanglosigkeit will, muss man sich schnell treffen. Tja, und da ist es wieder –das Problem bei den Singles in der nächsten Stadt.</p>
<p>Ich habe einen aus London angeschrieben, wir beide sind des anderen Favourites. Und nun? Sowohl mir als auch ihm scheint klar zu sein, dass wir nicht auf die Chance warten werden, uns zu treffen, sondern nebenher noch weiter daten. Man scheint den  Leuten in der anderen Stadt weniger realistische Chancen einzuräumen. Und auch, so scheint es, möchte man nicht seine Zeit vertrödeln mit Nachrichten, die ja eigentlich für den virtuellen Papierkorb geschrieben sind. Und das, obwohl wirklich jeder dieser Singles auf seinem Profil angekreuzt hat: er würde für den anderen einen Umzug in Erwägung ziehen. Aber wie, wenn man sich bitte noch nicht mal kennen lernen kann? Da beißt sich doch der Hund selbst in den Schwanz.</p>
<p>Vielleicht würde ich den Hottie aus London ja mal treffen, sollte ich sowieso in London sein. Kann ja nicht schaden. Genauso den Sweetie aus München, Hamburg oder Berlin. Ist man sowieso in der anderen Stadt, ist das Risiko und der Aufwand relativ gering. Aber nur zu einem Date in die andere Stadt zu fahren. Hoppla, das ist dann doch zu viel Erwartungsdruck.</p>
<p>Und so denke ich, gebe ich wohl doch erstmal den Singles, den Vorzug, die in U-Bahn Reichweite sind. Sorry, Landladys, ihr habt die bessere Luft dafür!</p>
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